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Armstorf Wie sehen eigentlich Regenwürmer und Kellerasseln von unten aus?

Dieses tolle Naturereignis konnten die Kinder der DRK-Kindertagesstätte Armstorf miterleben.

Die Eltern von Moritz und Jelle hatten die Kindergruppe zu sich in ihren naturbelassenen Garten eingeladen. Zum derzeitigen Projekt „Was macht der Frühling mit der Natur“ passte der Besuch genau in den Bildungsplan der DRK-Kindertagesstätte.
Schon beim gemeinsamen Picknick stand fest, dass der Vormittag mit erstaunlichen Erkenntnissen und neuem Wissen enden würde. Neugierige Hummeln und fliegende Insekten schwärmten um die Brotdosen der Kinder. Die „Flugobjekte“ wurden eingesammelt und für kurze Zeit in kleinen Beobachtungsgläser aufbewahrt. Mit Lupen und Vergrößerungsgläser konnten die agilen Krabbeltiere genaustens in Augenschein genommen werden. Nach dem Frühstück luden die Gastgeber Jan-Henrik Niemeyer und Ulrike Niemeyer die Kindergartenkinder zu einer Natur- Rallye ein. Gruppenweise wurde das riesige Außengelände erforscht und mit allen Sinnen wahrgenommen.
Unter den aufgeschichteten Holzbaumstämmen und den herumliegenden Steinen fand man die ersten Tiere. Die Blüten eines Pfirsichbaumes konnten untersucht werden und im Graben lagen kleine Schnecken und anderes Getier. Nachdem die mitgeführten Behälter voll waren wurde Bestandsaufnahme gemacht. Damit die Kinder auch einmal Regenwürmer von unten sehen konnten, setzte Ulrike Schulz die Kompostwürmer auf eine nasse Glasplatte. „Die sind ja richtig schnell,“ bemerkte die fünfjährige Emma und staunte über die Beweglichkeit der Krabbeltiere. Da der Frühling allseits als Pflanzzeit bekannt ist, wollten die Mädchen und Jungen auch etwas in die Erde setzen. Alle bekamen einen leckeren Apfel, der gegessen und anschließend die Kerne in einen, mit Blumenerde gefüllten Blumentopf, gepflanzt wurden. Um auch den Geruchssinn anzuregen, konnten die Kinder an Minzepflanzen riechen. „Man braucht nur wenig zu reiben, dann riecht ihr schon, dass es Minze ist,“ erklärte Jan-Henrik Niemeier den Kindern. Solche Exkursionen werden häufig von der pädagogischen Bildungsstätte in Armstorf angeboten. Sie dienen dazu, dass alle Kinder in ihrer Wahrnehmung gefördert und angeregt werden.
Die Wissensvermittlung läuft hauptsächlich über das Anfassen, das Riechen, das Hören und das Sehen. Jedes Kind kann seine Sinne altersentsprechend einsetzen und wird somit nie überfordert. Am Ende des Vormittags durften alle Kinder ihre Pflanzen in den Blumentöpfen mit in die DRK-Kindertagesstätte nehmen, um sie dort zu pflegen und beim Wachsen zu zuschauen.

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