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Feuerwehr und Rettungsdienst trainieren Ernstfall – Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person.

An einem Montagabend wurde kürzlich der Rettungsleitstelle Bremerhaven ein schwerer Verkehrsunfall in der Gewerbestraße Cadenberge gemeldet.

Der Fahrer eines PKW war mit hoher Geschwindigkeit durch die Gewerbestraße gefahren. Dabei fuhr er einen Fahrradfahrer um und landete schließlich selbst mit seinem Auto auf der Seite liegend im tiefen wasserführenden Graben. Eine Zeugin hielt mit ihrem PKW an und wollte helfen. Aber die schwer verletzte Person war im Fahrzeug eingeklemmt. Dann bemerkte sie den schwer verletzten Radfahrer und kam selbst in Panik. Dieses Szenario war als Übung für die Freiwillige Feuerwehr Cadenberge und den Regelrettungsdienst, der ebenfalls in Cadenberge stationiert ist und der DRK Bereitschaft Nordleda abzuarbeiten. Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung traf das erste Feuerwehrfahrzeug an der Einsatzstelle ein. Kurz darauf weitere Fahrzeuge und der Regelrettungsdienst. Umgehend wurde sich von Regelrettungsdienst und Feuerwehr gemeinsam um den Fahrradfahrer gekümmert. Dieser wurde fachgerecht versorgt. Der Insasse im Auto war eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Dazu wurden zunächst Tür und Heckklappe beseitigt um an den Verletzten zu kommen. Alle Verletzten wurden von der Notfalldarstellung der DRK Bereitschaft Nordleda unter Leitung von Hannelore Neufeld und Joachim Schlemmer sehr real geschminkt und hergerichtet. Die Feuerwehr hatte eine Rettungsbühne im Graben hinter dem Fahrzeug aufgebaut, welche bei der Rettung des Patienten sehr hilfreich war. Mit einem Spineboard wurde der Verletzte, nachdem er versorgt war, nach etwa einer halben Stunde unter Anweisung des Regelrettungsdienstes von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit und an den Rettungsdienst übergeben. Außer der Rettung der Verletzten wurden der Graben und die Umgebung nach weiteren Personen abgesucht, Brandschutz aufgebaut, eine Straßensperre und die Absicherung der Einsatzstelle eingerichtet und Raum für Geräteablage geschaffen. Der Gemeindebrandmeister Tim Fritsche,der als Beobachter eingesetzt war, lobte die tolle Zusammenarbeit zwischen dem Regelrettungsdienst und der Feuerwehr. Alles ging hier wirklich Hand in Hand und ohne Komplikationen. Dieses konnte vom Rettungsdienst nur bestätigt werden. Norbert Sadatzki vom Ordnungsamt lobte eine ausgesprochene solide und gute Leistung aller Einsatzkräfte. Solche Einsatzübungen müssen immer wieder sein damit man für den Ernstfall immer zu jeder Tages- und Nachtzeit fit ist.

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