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Adventsfeier des DRK-Ortsvereins Bülkau

Adventsnachmittag begeisterte Publikum Bülkau.

Zu seiner 70. Adventsfeier hatte das DRK-Bülkau seine Mitglieder und Einwohner in das „Bürgerhus“ eingeladen. 90 Gäste folgten dem Aufruf. Jung und Alt erlebten ein Programm, welches das Publikum auf die kommenden Festtage einstimmte. Musikalisch eröffnete der Posaunenchor den geselligen Nachmittag. Die DRK-Vorsitzende Andrea Eckhoff freute sich, ein nahezu volles „Bürgerhus“ begrüßen zu können und hieß alle Akteure willkommen. Passend zu dem Auftritt der Kindergartenkinder sangen die Gäste das Lied „Ihr Kinderlein kommet“. Wenn auch stark durch Krankheiten dezimiert, sangen die kleinen Kinder voller Inbrunst, die von ihren Betreuerinnen Manuela Goersch, Elena Knippel und Nicole Stober einstudierten Lieder. Begleitet wurden sie von Pastor Volkhardt auf der Gitarre. Mit seinen besinnlichen Worten verglich Pastor Volkhardt die Zeit der Geburt Jesu, mit der heutigen Zeit. Die von vielen Menschen aufgestellten Krippen mit den Figuren sind vergleichbar mit der Situation vor 2000 Jahren. Maria und Josef waren Flüchtlinge und suchten eine Herberge, genauso wie viele Flüchtlinge heutzutage. Die damaligen Hirten waren Ausgestoßene. Und die heiligen Könige kamen von außerhalb, eigentlich waren sie Ausländer. Und dennoch kam Gott zu ihnen. Genauso wie er heute zu uns Menschen kommt, wenn wir ihn darum bitten. Darum sollen wir uns in der Adventszeit besonders mit diesem Thema beschäftigen. Fehlen durfte natürlich nicht der Singkreis der Kirchengemeinde. In seinem zweimaligen Auftritt zeigten die Sänger und Sängerinnen was für ein Potential sie haben, um das Publikum auf ihre Seite zu bekommen. Der Applaus war ihnen sicher. Bevor die Gäste dann selbst aktiv wurden, gab es zunächst eine Kaffeetafel. Gut gestärkt sangen sie unter Begleitung des Posaunenchores „Der Heiland ist geboren“. Weiter ging es mit einer plattdeutschen Geschichte, vorgetragen von Petra Rohlwing. Für die kostenlose Kaffeetafel bedankten sich die Anwesenden mit dem nächsten Lied „Süßer die Glocken nie klingen“. Eine bittersüße Erfahrung musste dann allerdings ein Bauer in der Sketchaufführung „De neue Büx“ erleben. Günter Wolter, Heike Oest, Käte Lührs und Erika Wolter hatten ihre Lacher auf ihrer Seite, als die neue Hose vom Bauern gekürzt werden sollte, die er extra zu Weihnachten, in der richtigen Weite, aber nicht in der richtigen Länge gekauft hatte.
Zusätzlich hatte Heinz Söhl sich zum dritten Mal als „Bovenmoorer Heimatdichter“ mit zwei selbst verfassten Gedichten sich Gedanken über die Weihnachtstage gemacht. Was kann man den Kindern wohl schenken, und wie werde ich das zusätzliche Gewicht nach dem üppigen Weihnachtsessen wieder los. Damit hatte er wohl die wichtigsten Probleme eines jeden Jahres getroffen. Nach gut zwei Stunden fröhlicher Unterhaltung waren die Anwesenden auf das kommende Weihnachtsfest eingestimmt.

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