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DRK: Zweiter Hilfsflug nach Pakistan

Das Deutsche Rote Kreuz schickt heute, am 24. August, einen zweiten Hilfsflug nach Pakistan. An Bord der Illjuschin 76 befindet sich auch eine mobile Einheit zur Trinkwasseraufbereitung und Seuchenvorsorge (TWS 15). Die Anlage kann täglich 225 000 Liter verschmutzten Wassers reinigen und 15 000 Menschen versorgen. Ein deutsch-österreichisches Team von Trinkwasserexperten fliegt ebenfalls nach Islamabad. Die Frachtmaschine wird in diesen Minuten im DRK-Logistikzentrum in Berlin-Schönefeld beladen. Sie soll um 14 Uhr starten.

„Pakistan erlebt eine Katastrophe von unbeschreiblichem Ausmaß. Die Angst vor Seuchen wie der Cholera wächst. Vorbeugende Maßnahmen sind jetzt lebenswichtig“, sagt DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters. „Nur wenn wir schnell handeln, kann der Ausbruch von tödlichen Krankheiten verhindert werden.“

Die Hilfslieferung soll am 25. August in den frühen Morgenstunden lokaler Zeit in Islamabad landen. Die TWS 15 wird voraussichtlich in der stark betroffenen Region Sindh im Süden des Landes eingesetzt werden. Sie kann ihren Betrieb binnen 24 Stunden nach Eintreffen am Einsatzort aufnehmen. Das aufbereitete Wasser wird direkt an die Menschen verteilt oder mit Tankwagen zu ihnen gebracht. Die deutsche Bundesregierung unterstützt diesen humanitären Einsatz.

Am Dienstag, den 17. August, vrerließ ein Flugzeug mit 18 Tonnen Hilfsgütern für 500 Familien (3.500 Betroffene) das DRK-Logistikzentrum Berlin-Schönefeld An Bord waren Decken, Hygiene Sets, Plastikplanen, Moskitonetze, Werkzeug für Notunterkünfte. Die Hilfslieferung des Deutschen Roten Kreuzes ist Teil der weltweiten Rotkreuz-Operation, die die Menschen in Pakistan beispielsweise mit 100.000 Zeltplanen und knapp 300.000 Decken unterstützt.
Zahlreiche Schwestergesellschaften des DRK, etwa aus China, den USA, Australien oder Dänemark, beteiligen sich an der Operation. Wert des Hilfsflugs 145.000 Euro - finanziert aus Spenden.

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