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22.222ster Blutspender in Lamstedt

Zum vierten Aderlass in diesem Jahr begrüßte die Vorsitzende Sonja Schiefelbein mit Manuel Bülow den 22.222stenSpender und überraschte den 22-jährigen Lamstedter mit einem prächtigen Blumenstrauß.

Spitzenreiter des Tages war Uwe Simon (Wingst), der bereits 130. Mal spendete. Horst Raap und Erich Denecke (beide Lamstedt) haben die 85 in ihrem Spenderpass stehen. Sven Schubert (Estorf) und Erich Wienberg (Lamstedt) legten sich 89 Mal auf die Liege. Über die Ehrenadel mit der 75 freute sich Hansjörg Brüning (Lamstedt). Ingrid Falkenhain verzeichnete die 70. Spende, während Rolf Tiedemann und Alfred Warnke (alle Lamstedt) zum 60. Mal dabei waren. Ehrenurkunden gab es für Bernd Oelrich (Lamstedt) für die 50. Spende sowie für Jens Hinck (Nindorf) und Ingo Lafrenz (Lamstedt), die zum 25.Mal Blut opferten.
Der erste Blutspendetermin fand im Jahre 1958 in der damaligen Landwirtschaftsschule an der Feldstraße statt. Seit 1983 werden jährlich drei und seit 1998 vier Termine angesetzt. Diesmal fanden sich 226 Freiwillige, darunter acht Neulinge, ein. Bei den nunmehr 121 Aktionen ließen sich 22.381 Spender 11.190 Liter Blut abnehmen – genug für den Kreislauf von 1.865 Menschen.
Die Veranstaltungen in der Bördehalle stellen an das 25-köpfige Team erhebliche logistische Anforderungen. Bereits tags zuvor werden 80 Kilogramm Kasslerfleisch gebraten und 35 Kilogramm Hack zu Frikadellen verarbeitet. Die Frauen kochen 180 Eier für leckere Ei- und Lachsschnitten und verwandeln 50 Kilogramm Erdäpfel zu einem schmackhaften Kartoffelsalat. Verschiedene Salate und zahlreiche Desserts runden das lukullische Angebot ab. Nicht zu vergessen ist die beliebte Schwarzwälder Kirschtorte.Das abwechslungsreiche kalt-warme Büfett erfreut sich weit über die Gemeindegrenzen hinaus großer Beliebtheit. Der Einzugsbereich der Spender ist sehr weitläufig.
„Die Aufgaben sind seit Jahren genau aufgeteilt. Jede meiner Kolleginnen weiß, für welche Aufgabe sie zuständig ist“, so Sonja Schiefelbein. „Das beginnt beim Einkauf der Lebensmittel, geht über die Zubereitung des Büfetts und endet schließlich beim Abwasch und der Reinigung der Räume“. Das gelte ebenfalls für die Erfassung der Männer und Frauen sowie für die Betreuung während der zehnminütigen Ruhezeit.
Ihr besonderer Dank gilt der Gemeinde Lamstedt, die die Bördehalle kostenlos zur Verfügung stellt. „Wir haben nahezu ideale Arbeitsbedingungen, wie sie gewiss nicht überall zu finden sind“.
Damit möglichst keine langen Wartezeiten entstehen, sind jeweils zwei Teams des NSTOP-Blutspendedienstes im Einsatz. Außerdem sorgen junge Damen dafür, dass Mütter und Väter die „gute Tat“ ohne Stress bewältigen können. Sie kümmern sich um den Nachwuchs. Die Kinderbetreuung stößt bei den Eltern auf eine immer größere Resonanz.
Gegenüber den Spendewilligen zeigt sich der Ortsverein seit Jahren großzügig. Neben den Ehrenzeichen für die Jubiläumsspender bedankt er sich ab der 25. Spende für jeden weiteren fünften „Pieks“ mit einem Präsent – von der Flasche Sekt über einen Benzingutschein bis zum Präsentkorb. Gestaffelt wird nach der Anzahl der Spenden. Die nächste Blutspende in Lamstedt ist für den 11. Januar 2012 angesetzt. (to)

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