Archiv 2012

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Ferien in der Wingst

Um schöne Ferien zu verbringen ist es nicht notwendig, in weit entfernte Orte oder Länder zu reisen, denn Kinder brauchen nicht viel, um glücklich zu sein.

Sie brauchen Zeit, um spielen zu können und um ihre Kräfte zu entdecken. Sie brauchen Zeit, um die Welt zu erkunden und sie brauchen Zeit, um zu zeigen, was in ihnen steckt.
So fuhren 15 Kinder aus dem Lehfeld und den angrenzenden Stadtgebieten mit ihren Betreuerinnen Mitte August für eine Woche in das Schullandheim in der Wingst.
Wie langweilig meinen Sie?
Keineswegs. So war die von der Jugendhilfestation Ritzebüttel (DRK), der KITA Lummerland und dem Stadtteilverein Ritzebüttel aktiv e.V. angebotene Fahrt schnell ausgebucht obwohl die meisten der Kinder, die mitfuhren, schon einige Male dort waren.
Die erste Aktion war der Weg zu den Sieben Quellen, von wo aus die Kinder Boote fahren lassen konnten. Wie spannend eine solche Bootsfahrt sein kann, spüren wohl nur noch Kinder und Erwachsene, die ihr eigenes Kinderherz noch innerlich schlagen hören und sich nicht zu „groß und zu alt“ dafür sind, diese Freude zu fühlen und auch zu zeigen. Und was es alles auf dem Weg dorthin und wieder zurück zu entdecken gab....Spinnen, Käfer, Würmer und SPIELPLÄTZE. Da schlägt das Kinderherz im vollen Takt.
Auf dem Ferienprogramm standen weitere Aktionen, u.a. der Besuch im Natureum mit den Veranstaltungen „Aus dem Leben eines Steinzeitmenschen“ und „Bernsteine kennen lernen und verarbeiten“ sowie die Fahrt in Hagenbecks Tierpark mit seinen neuen Eismeerattraktionen.
Einer der Höhepunkte für die Kinder könnte aber das Treffen mit dem „waschechten“ Indianer Stormy RedDoor gewesen sein. In seinem Tipi trommelten alle miteinander im gleichen Rhythmus - eine „schwingungsvolle“ Erfahrung, die ein Kind mit den Worten: „Man, war das toll“, zusammenfasste. Zu einem Indianerbesuch gehört natürlich auch das Lagerfeuer mit Würstchen grillen.
Beendet wurde die Ferienfreizeit mit einer großen Abschiedparty, bei der die Kinder die Gelegenheit hatten, zu zeigen, was alles in ihnen steckt. Die Betreuerinnen waren beeindruckt von den Kunststücken, die die Kinder während der Woche eingeübt hatten, ohne das sie etwas davon mitbekommen hatten. Die Kinder zeigten wie schön sie tanzen können, wie toll sie Hula-Hoop-Reifen schwingen lassen können, wie sie auf den Händen laufen können, wie klasse Seilspringen ist und vieles mehr.
Kinder wie Veranstalter bedanken sich herzlich für die Unterstützung bei der/dem
Geschwister-Zorn-Stiftung von 1990
Stadt Cuxhaven
DRK Cuxhaven-Hadeln gGmbH
Kirchengemeinde Ritzebüttel
VOCO.
C&A.

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