Archiv 2017

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"Die Dörfer sterben aus!“

Dieser Aussage wurde auf der Weihnachtsfeier des DRK-Ortsvereins Nindorf deutlich widersprochen.

Rund 50 Kinder im Alter von drei bis 14 Jahren aus dem rund 500 Seelen zählenden Dorf am Bullenberg gestalteten vor ihren Eltern, Großeltern und vielen Gästen ein munteres Programm.
Für besinnliche Stimmung sorgten im Gasthaus Tiedemann die Sängerinnen und Sänger des Singkreises Nindorf unter der Leitung von Ute Schade, die teilweise mit den „Börde-Kids“ auftraten mit „Hört den Klang der Stimmen“, „Frieden für die Welt“ und „Hamba Nikale“. Der elfjährige Bastian Hinck trompetete locker „Stille Nacht, heilige Nacht“ und „Fröhliche Weihnacht überall“. Mit großer Begeisterung versprühten die Mädchen mit dem Cowboytanz ein wenig Bonanza-feeling. Viel Beifall ernteten sie auch bei „Shower“ und „Primadonna“. Die Lacher auf ihrer Seite hatten die Kids mit den Sketchen „Wenn der Postmann zweimal klingelt“ und „Aufgepasst“. Bei „Zu klug für die erste Klasse“ bekamen sogar einige Zuschauer rote Ohren. Einige Dialoge zeugten doch von frivolen Humor.
Außerdem erzählten und speilten die Jungen und Mädchen die Geschichten „Im Weihnachtswald“ und „Ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk“. Lieder der Flöten- und Ukulelegruppen sowie Gedichte rund um das bevorstehende Fest rundeten einen gelungenen Nachmittag ab.
Abschließend bedankte sich die Vorsitzende Monika Henning bei Monja Möller und Andrea Stelling, die sich bereits zum fünften Mal federführend für das Programm verantwortlich zeigten, mit einem Präsent. Ein Dankeschön galt den zahlreichen Spendern, die mit ihren hausgemachten Torten und Kuchen für ein schmackhaftes Büfett in der Pause sorgten. Bürgermeister Manfred Knust sicherte dem Verein volle Unterstützung des Gemeinderates bei der Suche nach neuen Veranstaltungs- räumen zu; schließt doch das Gasthaus Tiedemann Ende des Jahres seine Pforten.
Mit weihnachtlichen Weisen erfreuten die Nindorfer Kids die zahlreichen Gäste.

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