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Fleischerei besuch

Die Chance bei einer Wurstherstellung in einer Fleischerei dabei zu sein, bietet sich nicht häufig.

Die Kinder der DRK-Kindertagesstätte Armstorf und deren Eltern hatten das große Glück von der Firmenchefin Anja Albers des Betriebes Hausschlachterei Viebrock eingeladen zu werden. Die Fleischerei in Brauel Landkreis Rotenburg/Wümme kann auf 50 Jahre Firmengeschichte zurückblicken und verfügt über ein eigenes Ladengeschäft und eine Hausschlachtung.
Die Armstorfer wurden von den Schlachtern Karsten Bunger und Ingo Ringen und dem übrigen Fachpersonal herzlich begrüßt. Sabine Samuelsen, deren Neffe und Nichten in die DRK-Kindertagesstätte Armstorf gehen, hatte den Kontakt hergestellt. Zuerst lernten die Gäste aus der Südbörde, dass Hygiene das oberste Gebot in einer Fleischerei ist. Keiner durfte ohne firmeneigene Kopfbedeckung und Schürze in die Wurstküche.
Am Anfang waren die Kinder noch sehr vorsichtig und schauten sich die schon vorbereiteten Fleischstücke in einer Zerkleinerungs-Maschine an. Dann wurde gut zugehört, als die eigentliche Verarbeitung einer Fleischwurst begann. Was gehört alles in eine typische Mortadella? Die Grobeinlage wird zu Brät verarbeitet und mit gestoßenem Eis vermengt. Wichtig sind dann die Gewürze, deren Zusammensetzung natürlich nicht verraten wurde. Nach einer kurzen Rührphase war die Konsistenz der Brätmasse ideal und kam in eine überdimensionale trichterförmige Maschine. Im unteren Bereich befand sich ein Füllrohr mit einer langen Tülle. Den Kindern wurde jetzt die Herstellung von den Fleischwürsten erklärt. Geduldig und sehr kindgerecht erklärten die Fleischergesellen den Mädchen und Jungen was sie tun mussten, um den Kunstdarm mit Brät zu füllen. Den Klipper, so heißt das Gerät, mit dem die Metallösen an den Wurstenden zugedrückt wurden, durften dann die Kinder selbst bedienen. Jede Wurst hatte einen besonderen Aufdruck, damit die Kinder ihre eigene Wurst wiedererkennen konnten. Im letzten Arbeitsgang wurde die Mortadella gebrüht und danach abgekühlt. Jeder durfte seine Fleischwurst mit nach Hause nehmen. Am Ende des interessanten Vormittags hielt die Firmenchefin Anja Albers für alle Armstorfer eine Kostprobe ihrer hausgemachten Wurstsorte bereit. Zum Abschluss des Ausflugs fuhren die Kinder mit ihren Begleitpersonen nach Zeven auf den wunderschön gelegenen Waldspielplatz.

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