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Besuch der Fleischerei Guthahn in Osten

Eine Gruppe des DRK-Wingst besuchte die Fleischerei Guthahn in Osten und erhielt zur Begrüßung einen Schnaps und anschließend interessante Informationen vom Inhaber Detlef Brandt.

Dieser Betrieb war von 1934 bis 1995 im Familienbesitz der Familie Guthahn und seitdem ist Familie Brandt mit inzwischen 17 Mitarbeitern damit beschäftigt, die Bewohner aus Osten und Umgebung auch mit Zusatzangeboten wie Backwaren und Molkereiprodukten ausreichend zu versorgen. Detlef Brandt führte die Gruppe durch den Betrieb und berichtete, dass die Tiere, die zur Schlachtung angeliefert werden, aus der näheren Umgebung wie Isensee, Lamstedt und Hackemühlen stammen. Ein kurzer Transportweg und zügiges Schlachten seien von Vorteil für die Fleischqualität. Im Jahr 2004 sei der Ladenbereich renoviert worden und fünfmal so groß wie vorher. Seit dem Umbau sei erfreulicher Weise ein großer Zulauf zu verzeichnen. Alles rund ums Schlachten, Produzieren, Veredeln und Verkaufen leiste der Betrieb.
Die Gruppe besichtigte den Schlachtraum und erhielt Erläuterungen zum Betäubungsprozess bei Schweinen und Rindern. Seit dem 01.01.2018 muss dieser Prozess für jedes Tier in einem Diagramm aufgezeichnet werden.
In allen Kühlräumen wird stündlich die Temperatur gemessen, was nicht mehr manuell geschieht, und es müssen Wasseranalysen und Schädlingsbekämpfungen durchgeführt werden, auch wenn keine Schädlinge vorhanden sind. Aufwendige Prüfungen für alle möglichen Dinge sind ebenfalls erforderlich.
In dem Betrieb der Familie Brandt ist am Montag Schlachttag. Dann beginnt der wichtige Reifeprozess des Fleisches. Es gibt einen Wurstraum, in dem produziert sowie Kassler und Spanferkel gespritzt werden.
Dann ging es in den Zerlegeraum, einen Kaltrauch, in dem Mettwurst innerhalb von 10 Tagen geräuchert wird, und einen Heißrauch, in dem leckere Würstchen gegart werden. Inzwischen macht die Fleischerei Guthahn auch "Essen außer Haus" und kann mit seinem Personal innerhalb von 3 Stunden 400 Portionen herstellen. Der Zulauf ist so groß, dass nicht jede Anfrage bedient werden kann. Aber nach wie vor ist der Fleischerladen in Osten mit seinem Mittagstischangebot am Mittwoch noch immer das Wichtigste für die Familie Brandt.
Sehr interessant für die Teilnehmer des DRK war, dass Detlef Brandt an der Entwicklung eines Gerätes für die Herstellung von Fleischklößen beteiligt war und dies 5 Jahre gedauert hat.
Zum Abschluss wurde die Gruppe sehr nett mit einem kleinen hausgemachten Imbiss verwöhnt.

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